Vegetarische Küche gesucht – aber ohne Einheitsgeschmack!

Vegetarische Küche gesucht

Liebe Leserin, lieber Leser, Weder bin ich ein Experte auf dem Gebiet der Feinschmeckerei noch ein großer Weinkenner. Gern lese ich aber entsprechende Berichte ausgewiesener Experten über ihre Erfahrungen in Luxusrestaurants. Allein die Sprache, besser gesagt: der Jargon, ist amüsant und erweitert den Wortschatz. Vor einigen Jahren hatte ich mich bereits an dieser Stelle über die Gänsestopfleber-Wachteleier-an-Hummersauce-Küche lustig gemacht. Ich fragte, warum Spitzenköche sich so selten an eine Optimierung vegetarischer Kost heranwagen. Dies scheint zwar mittlerweile etwas anders zu sein: … weiterlesen

Begegnung in der Wüste

Liebe Leserin, lieber Leser, Ich fahre durch die Wüstenstadt Beaufort West (Südafrika) und sehe im Augenwinkel ein kleines Schild. Ein weltberühmter Mediziner stammt von hier. Ich hatte es schon vor längerem in einem Reiseführer gelesen. Ich parke das Auto und finde mich kurze Zeit später in einem kleinen Museum wieder. Es besteht nur aus einem Raum. Dieser enthält eine Vielzahl von Anerkennungsurkunden, Preisverleihungen und Ehrenmitgliedschaften aus allen Kontinenten und diversen berühmten Universitäten. Viele dieser Urkunden wirken in ihrer Machart eigenartig … weiterlesen

Kuren – nicht nur für "alte Leute"!

Kuren

Liebe Leserin, lieber Leser, ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Fällt mir ein Werbeprospekt einer Kureinrichtung in die Hände, in dem ständig nur von Vitalität, Fitness, Aktivität, Dynamik, Wellness und Beauty die Rede ist, sinkt mein Interesse auf den Nullpunkt. Nicht etwa deshalb, weil ich diese Dinge für unsinnig halte oder sie ablehne, sondern ganz einfach, weil heutzutage fast jeder mit genau diesen Begriffen und Schlagworten wirbt, so daß sie kaum noch ein Unterscheidungskriterium darstellen. Ganz ähnlich verhält es … weiterlesen

"Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld...?"

Wer soll das bezahlen

Liebe Leserin, lieber Leser, Die ersten Monate seit der Pseudoreform im Gesundheitswesen sind vergangen. Sie werden sich sicherlich fragen, warum die Beiträge der meisten Krankenkassen nicht nennenswert gesenkt wurden und wo eigentlich die unvorstellbaren Summen im Gesundheitswesen – jedes Jahr eine dreistellige Milliardensumme – verbraten werden. Das kann ich Ihnen sagen! Das heißt, eigentlich bräuchte ich dafür das ganze Heft. Hier nur drei Beispiele: 1. Medikamente: In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche medikamentöse Neuentwicklungen eingeführt, besonders für die Behandlung von … weiterlesen

Bauch oder Kopf? Am besten beides!

Bauch oder Kopf?

Liebe Leserin, lieber Leser, In den letzten Jahren hört man in den unterschiedlichsten Bereichen, der Mensch dürfe sich nicht nur auf seinen Verstand verlassen, sondern er müsse viel mehr auf seinen Bauch hören. Dadurch könne er Situationen besser erfühlen und sinnvollere Entscheidungen treffen als mit dem Verstand allein. Tatsächlich: verfolgt man politische Diskussionen im Fernsehen mit Publikum, wird oft der rational-sachlich und durchaus vernünftig Argumentierende ausgebuht. Diejenigen dagegen, die auffordern, man müsse „die Menschen mitnehmen“ und das „Herz der Menschen“ … weiterlesen

Vegetarische Küche gesucht – aber ohne Einheitsgeschmack!

Vegetarische Küche

Liebe Leserin, lieber Leser, weder bin ich ein Experte auf dem Gebiet der Feinschmeckerei noch ein großer Weinkenner. Gern lese ich aber entsprechende Berichte ausgewiesener Experten über ihre Erfahrungen in Luxusrestaurants. Allein die Sprache, besser gesagt: der Jargon, ist amüsant und erweitert den Wortschatz. Vor einigen Jahren hatte ich mich bereits an dieser Stelle über die Gänsestopfleber-Wachteleier-an-Hummersauce-Küche lustig gemacht. Ich fragte, warum Spitzenköche sich so selten an eine Optimierung vegetarischer Kost heranwagen. Dies scheint zwar mittlerweile etwas anders zu sein: … weiterlesen

Mammographie: schon heute von gestern?

Liebe Leserin, lieber Leser, manchmal werden in der Medizin Methoden besonders dann propagiert, wenn die Zeit im wesentlichen schon über sie hinweggegangen ist. Dies scheint mir bei der Mammographie der Fall zu sein. Vorab sei gesagt: Ich bin kein Gegner dieser Röntgenuntersuchung der Brust, wenn sie in ausgewählten Fällen eingesetzt wird. Ich zweifle allerdings an der routinemäßigen Mammographie ohne konkrete Indikation. Frauen ab einem bestimmten Lebensalter sollen – so hat es der Bundestag im Sommer 2002 beschlossen – regelmäßig einer … weiterlesen

„Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld…?“

Liebe Leserin, lieber Leser, die ersten Monate seit der Pseudoreform im Gesundheitswesen sind vergangen. Sie werden sich sicherlich fragen, warum die Beiträge der meisten Krankenkassen nicht nennenswert gesenkt wurden und wo eigentlich die unvorstellbaren Summen im Gesundheitswesen – jedes Jahr eine dreistellige Milliardensumme – verbraten werden. Das kann ich Ihnen sagen! Das heißt, eigentlich bräuchte ich dafür das ganze Heft. Hier nur drei Beispiele: 1. Medikamente: In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche medikamentöse Neuentwicklungen eingeführt, besonders für die Behandlung von … weiterlesen

„Auch die Naturheilkunde hat nicht geholfen …“

Liebe Leserin, lieber Leser, orthopädische Erkrankungen, insbesondere Rücken- und Gelenkleiden gehören zu den kostenintensivsten Krankheitsbildern unserer Zeit. Sie sind Hauptgrund für vorzeitige Berentungen und Invalidität. Gleichwohl scheinen mir die Behandlungsstrategien für diese wichtige Erkrankungsgruppe über Jahre hinweg alles andere als „revolutionär“ zu sein: Die Therapie setzt oft nur symptomatisch an, dabei dominieren schmerzunterdrückende Medikamente. Leider wird dies von einer ganzen Reihe betroffener Patienten erstaunlich gleichgültig hingenommen. Viele ergeben sich offenbar in ihr Schicksal als orthopädischer Dauerpatient. Wie sehr die Denkmuster … weiterlesen

Gesund durch eine „tödliche Infusion“

Liebe Leserin, lieber Leser, entgegen landläufiger Meinung kennt auch die Schulmedizin Übersäuerungszustände. Sie spricht in diesem Zusammenhang von einer „metabolischen Azidose“ – also einem stoffwechselbedingten Übersäuerungszustand – oder von einer „respiratorischen Azidose“, die durch eine extrem eingeschränkte Atemaktivität zustande kommt. Besonders bei Schockzuständen, etwa im Rahmen von Unfällen oder schweren Herzinfarkten, kann eine Azidose auftreten, und der Notarzt bzw. der Intensivmediziner im Krankenhaus verabreicht entsprechende Baseninfusionen mit Natriumbicarbonat. Den Zustand der chronischen Übersäuerung bei zahlreichen Zivilisationskrankheiten kennt die Schulmedizin in … weiterlesen

Nauru und Du – oder: Das „Schicksal“ moderner Krankheiten

Liebe Leserin, lieber Leser, Nauru liegt zwischen Indonesien und Australien. Die dortige Bevölkerung leidet zu über 60 Prozent an Diabetes Typ II, dem Altersdiabetes. Kürzlich wurden im „Deutschen Ärzteblatt“ für sämtliche Erdteile explodierende Zahlen an Diabetespatienten prognostiziert. Dieser Vorgang wird von Experten häufig wie eine Art schicksalhafte Entwicklung beschrieben mit der Quintessenz, daß das Gesundheitswesen zwangsläufig noch viel teurer werden müsse. Preiswerter käme man zurecht, würde man konsequent an die Ursachen gehen. Im Falle von Nauru sind sie offensichtlich: Das … weiterlesen

Neuer Mut mit Toll-Collect

Liebe Leserin, lieber Leser, das Jahr 2003 geht zu Ende – und die Redaktion des Naturarzt überlegt, was wir in Zukunft noch besser machen können. Mitunter haben wir Ihnen als Leser schon einiges zugemutet an Fachausdrücken und manchmal auch schwierigen Texten. Ob Omega-3-Fettsäuren rauf und runter, Soja hier und da oder Spagyrik – sicherlich war manches für den Laien nicht immer leicht verständlich. Andererseits ist es unser Ziel, sowohl interessierte Laien als auch bereits erfahrene Therapeuten zu erreichen und ihnen … weiterlesen

Die richtige Lebensmelodie finden

Liebe Leserin, lieber Leser, vor einigen Jahren äußerte sich ein bekannter Wissenschaftler zur Ernährungsmedizin in folgender Art und Weise: Wollte man alle Expertenempfehlungen und sämtliche hierzu verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse umsetzen, bliebe nur die Alternative, gesund im Überfluß zu verhungern oder einen Bananen-Kartoffelbrei zusammen mit Fischöl, etwas Milch und Rotwein während eines Dauerlaufes einzunehmen. Für den Bereich des biologischen Bauens könnte man auf ganz ähnliche Gedanken kommen: Wollte man alle Empfehlungen, die von unterschiedlichsten Seiten aus erteilt werden, konsequent umsetzen, bliebe … weiterlesen

Dr. med. Rainer Matejka,

Liebe Leserin, lieber Leser, auf der Website des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) ist der Satz zu lesen: „Impfstoffe gehören zu den sichersten und harmlosesten Medikamenten überhaupt“. Ein Satz, bei dem man mehrfach schlucken muß. Betrachtet man die Beipackzettel, so ist von zahlreichen möglichen Nebenwirkungen die Rede, angefangen von harmlosen Rötungen an der Injektionsstelle bis zu schwerwiegenden neurologischen Erkrankungen. In Frankreich soll die routinemäßige Hepatitis-B-Impfung bei Schülern sang- und klanglos gestrichen worden sein, nachdem massive Nebenwirkungen in beträchtlicher Zahl aufgetreten sind. … weiterlesen

Kalte Dusche statt Wissenschaftstheorie

halte ich für sehr beeindruckend:

Liebe Leserin, lieber Leser, ein Buchautor behauptet, zahlreiche moderne Erkrankungen seien „Erfindungen“ interessierter Kreise, um durch im Grunde überflüssige Diagnostik und Therapie entsprechend „Profit“ zu machen. Ich fürchte, der Mann hat Recht. Ich denke sofort an die Osteoporose und die vor einigen Jahren fast flächendeckend durchgeführten fragwürdigen Knochendichtemessungen. Oder an die neuerdings empfohlenen Blutdruckzielwerte von 120/80, die faktisch bedeuten würden, daß eine Mehrheit der Bevölkerung Blutdrucksenker schlucken müßte. Zum Zweiten fand sich im „Deutschen Ärzteblatt“ unter dem Titel „Konkurs der … weiterlesen

5000 Arzneimittel vom Markt, und keiner weiß so richtig welche

Liebe Leserin, lieber Leser, „Löschliste“ heißt ein Phänomen, welches uns in den letzten Monaten auch als Therapeuten nachhaltig irritiert hat. Zwar war bekannt, daß zum 1. Juli zahlreiche Arzneimittel ihre Zulassung verlieren würden, daß es aber gleich gut 5000 Präparate trifft, erstaunte dann doch. Das Problem dabei: Ständig rufen Apotheken an, man habe ein Medikament verordnet, welches nun nicht mehr erhältlich sei und welche Alternative es nun gäbe – was eigentlich die Apotheken wissen müßten. In dieser chaotischen Weise läuft … weiterlesen

Positives Denken – wo möglich!

Liebe Leserin, lieber Leser, hin und wieder erreichen uns Leserzuschriften, der Naturarzt solle doch weniger über Krankheiten und mehr über Gesundheit reden. Auch dem Schreiber dieses Geleitwortes wird mitunter nahegelegt, er solle doch nicht so viele spitze Pfeile abschießen, sondern häufiger positive Stimmung verbreiten. Nun gut. Vor einigen Jahren versuchte ein Zeitungsverleger, eine Zeitung ausschließlich mit positiven Meldungen auf den Markt zu bringen. Negativmeldungen und Hiobsbotschaften wurden konsequent totgeschwiegen. Das Ergebnis war: Bereits nach wenigen Wochen mußte der Vertrieb dieser … weiterlesen

Einfache Wahrheiten sind manchmal schwer zu glauben!

Liebe Leserin, lieber Leser, von uns sind Sie deutliche Worte und das Bemühen um zuverlässige Ratschläge gewohnt. Das soll auch so bleiben. Der Naturarzt stellt bewährte Naturheilverfahren, aber auch neue Erkenntnisse vor. In vielen Bereichen gibt es aber keine eindeutigen Wahrheiten, wovon auch die vorliegende Ausgabe Zeugnis ablegt: Wieviel Vitamine und Mineralstoffe der Mensch braucht, hierüber existieren widersprüchliche Auffassungen. Eine absolute Wahrheit kann es in dieser Frage kaum geben, sondern nur ein Spektrum unterschiedlicher Meinungen. Die eine Extremposition behauptet, eine … weiterlesen

Praxisgebühr – warum nicht!

Liebe Leserin, lieber Leser, sicherlich ist Ihnen aufgefallen, daß wir uns an dieser Stelle schon mehrere Monate nicht mehr mit der Gesundheitspolitik befaßt haben. Selbstverständlich haben wir aufmerksam die Entwicklungen verfolgt, unter anderem die Arbeit der Rürup-Kommission. Einige der dort diskutierten Vorschläge erscheinen durchaus sinnvoll, zum Beispiel die Stärkung des Hausarztes. Der Zugang zu bestimmten Facharztgruppen soll zukünftig nur durch eine Überweisung des Hausarztes möglich sein – wie früher vor Einführung der Chip-Karte. Die Frage ist nur, ob es in … weiterlesen

Ruhigstellen ist nicht gleich Ruhigstellen

Liebe Leserin, lieber Leser, Menschen, zumal ältere Patienten in der Klinik, die über innere Unruhe klagen, werden häufig als lästig empfunden und nicht selten medikamentös „ruhiggestellt“. Die Pharmaindustrie bietet in diesem Zusammenhang eine breite Palette von Beruhigungsmitteln, Tranquilizern und Schlafmitteln. Allesamt haben das Potential, nach und nach eine Abhängigkeit zu erzeugen. Pflanzliche Präparate können in leichteren Fällen eine Alternative darstellen. Ihr Wirkeintritt ist aber häufig verzögert und die Wirkstärke im Vergleich zu chemischen Produkten deutlich schwächer. Außerdem bleibt auch der … weiterlesen

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