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Lässt sich Krebs mit Ernährung vorbeugen?

Ernährung bei Krebserkrankungen

Dr. med. Rainer Matejka

Immer wieder wurden und werden „Krebsdiäten“ propagiert, um meist kurz darauf von Wissenschaftlern verworfen zu werden. Krebskliniken und auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) betonen ein ums andere Mal, dass es keine Krebsdiät gibt. Aber doch vielleicht für Krebspatienten nützliche Erkenntnisse der Ernährungswissenschaften? Naturarzt-Chefredakteur Dr. Rainer Matejka beschreibt den Stand der Dinge.

Intervallfasten und metabolische Flexibilität

Stoffwechselkick durch Intervallfasten

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Intervallfasten verspricht neben einer Gewichtsabnahme weitere gesundheitliche Vorteile wie eine verbesserte Stoffwechselgesundheit und Zellregeneration. Varianten wie z. B. 16:8- oder 5:2-Fasten teilen den Tag oder die Woche in Essens- und Fastenphasen ein. Die Erkenntnis, dass schon kurze Fastenphasen gesundheitsfördernde Stoffwechselprozesse in Gang bringen, setzt sich durch. PD Dr. Rainer Brenke schreibt über den Wechsel von Fasten- und Essensphasen, der offenbar der biologischen Beschaffenheit des Menschen entspricht.

Viszerales Bauchfett: So werden Sie es los!

Dr. jur. Thomas Hartl

Viszerales Fett lagert sich um innere Organe an. Es spiegelt ungünstige Lebensgewohnheiten wider, verändert zentrale Stoffwechselprozesse und erhöht die Anfälligkeit für viele Erkrankungen. Wer es verringern möchte, braucht eine klare Strategie aus Ernährung, Bewegung und Stressabbau. Die ermutigende Nachricht: Viszerales Fett reagiert gut auf gezielte Veränderungen.

Gemmotherapie

Aus den Knospen des Walnussbaums

Dipl.-Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Auch in der Gemmotherapie (Knospenmedizin) kennt und schätzt man den Walnussbaum, den der Botaniker Juglans regia nennt. Anhand seines kurzen Hauptstamms und breiter Krone erkennen wir ihn schon aus der Ferne. Auch in unseren heimischen Gefilden kann er bis zu 300 Jahre alt und nahezu 30 Meter hoch werden kann. Welche Heilwirkungen ein Walnuss-Gemmopräparat entfalten kann, weiß Naturarzt-Autor Peter Emmrich.

Seelenschau: Die geschenkte Zeit

Warum längere Nächte kein Verlust sind

Mika Schöberl, Heilpraktiker

Im September kommt der Abend wieder früher. Über den Feldern liegt schon der herbe Duft reifer Erde, und wer abends draußen sitzt, zieht sich die erste Decke über die Schultern. Nachts, fern der prüfenden Augen des Tages, scheinen wir freier, aber auch nachdenklicher, zu sein.

Was mir geholfen hat

Ein Pilz und Vitamine gegen die Müdigkeit

Nach verschiedenen Infekten führt Sabine F. (Name von der Redaktion geändert) ein Leben „wie auf der Bremse“. Ständige Erschöpfungszustände machen sämtliche Verrichtungen des täglichen Lebens mühsam und anstrengend. Von ihrem Hausarzt fühlt sie sich nicht ernstgenommen. Erst das naturheilkundliche Konzept eines Alternativmediziners führt zu einer deutlich spürbaren Verbesserung ihrer Lebensqualität.

Aus der ärztlichen Praxis

Ayurvedische Rezeptur beendete Zahnfleischbluten

Dipl.-Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Viele Menschen leiden heute unter Zahnfleischbluten. Diese Erkrankung wird oft durch bakterielle Zahnbeläge und Nahrungsreste, sogenannte Plaque, ausgelöst, die zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen. Dabei handelt es sich um eine oberflächliche Zahnfleischentzündung, die sich zu einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) entwickeln kann und den Kieferknochen nachhaltig schädigt. Nährstoffmängel an Vitamin C, Zink und Kupfer oder blutverdünnende Medikamente, wie ASS (Acetylsalicylsäure), Marcumar® sowie die neuen oralen Antikuagulanzienpräparate (z. B. Xarelto®, Eliquis®, Pradaxa® und Lixiana®) lassen das Zahnfleisch ebenfalls leichter bluten. Daneben … weiterlesen

Naturarzt-Check

Früherkennung: Sind Sie dabei?

Christian Zehenter, Medizinjournalist

Vorsorgeuntersuchungen, ergänzt durch gesunde Selbstbeobachtung, zählen zu den zentralen Säulen der Prävention. Früh erkannt, kommen viele Erkrankungen gar nicht zum Tragen oder lassen sich im Frühstadium gut behandeln. Denn auffällige Symptome zeigen sich oft erst im Spätstadium. Wie aktiv sind Sie in Sachen Früherkennung?

Gesundheit beginnt mit Wissen

Alexander Glogg und Peter Emmrich über eine neue Gesundheitskultur, verloren gegangenes Erfahrungswissen und den ersten Weltgesundheitskongress

Gesundheit wird häufig erst dann zum großen Thema, wenn sie ins Wanken gerät. Das WGF Weltgesundheitsforum möchte früher ansetzen: bei Wissen, Prävention und der Fähigkeit, den eigenen Körper besser zu verstehen. Redaktionsleiterin Verena Grein traf Mitbegründer Alexander Glogg, Geschäftsführer und Moderator des Schweizer Gesundheitsfernsehens QS24, und WGF-Botschafter Peter Emmrich M.A., Facharzt für Allgemeinmedizin, Diplom-Biologe und Naturarzt-Autor, und erfuhr, weshalb Gesundheitskompetenz weit mehr bedeutet als die Kenntnis einzelner Mittel, und warum der erste Weltgesundheitskongress in Pforzheim ein Ort der Begegnung werden … weiterlesen

Ganz schön reizend …

Reiztherapien: Kälte und Wärme

Carlotta Lorenz, Heilpraktikerin

Die Bandbreite der Reiz- und Regulationstherapien ist groß. Hierzu gehören sowohl Reize, die von außen auftreffen, wie Wärme oder Kälte, als auch Reize, die innerlich erfolgen. Zu denen zählen zum Beispiel die Eigenbluttherapie oder die Verabreichung von Stoffen in speziellen Dosierungen wie die Misteltherapie. Heilpraktikerin Carlotta Lorenz gibt einen Überblick über Anwendungen der Kälte- und Wärmetherapien.

Hochsensibilität

Die Orchidee und der Löwenzahn

Mika Schöberl, Heilpraktiker

Auf der Fensterbank steht eine Orchidee. Zu viel Sonne, und ihre Blätter werden fleckig. Zu wenig, und sie versinkt in Starre. Ein falscher Standort, ein Zug am offenen Fenster, das falsche Wasser, und sie welkt. Lautlos. Ohne Anklage. Sie ist kein Löwenzahn, der durch jede Ritze im Asphalt bricht. Die Orchidee ist Sinnbild für jene, die feiner gestimmt sind als der Durchschnitt, kränklich, schnell erschöpft und, so heißt es, auch tiefgründiger? Hochsensibilität nennt man das. Ein Wort, das in den … weiterlesen

Essen wir zu wenig Eiweiß?

Der Hype ums Protein

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Proteinreiche Lebensmittel sind stark angesagt. Befeuert vom Fitness-Trend wird mit der Förderung des Muskelaufbaus argumentiert. Die meisten von uns können aber den normalen Tagesbedarf an Protein leicht mit der täglichen Nahrung decken. Der Griff zu „High-Protein-Produkten“ ist in der Regel unnötig, unnötig teuer und keinesfalls gesünder als eine bewusst abwechslungsreiche Kost.

Wirsing

Wirsingkohl – ein kulinarischer Allrounder

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Wirsingkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda) gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eine Kulturform des Gemüsekohls. Sein auffälligstes Merkmal sind die stark gekräuselten, blasig strukturierten Blätter, die einen lockeren, runden Kopf bilden. Je nach Sorte reicht die Blattfarbe von hellem Gelbgrün bis zu kräftigem Dunkelgrün. Im Vergleich zu Weiß- oder Rotkohl besitzt Wirsing eine feinere Blattstruktur und einen milderen Geschmack. Die Pflanze ist zweijährig, wird im Gemüsebau jedoch einjährig kultiviert und bildet im zweiten Jahr einen verzweigten Blütenstand … weiterlesen

Naturheilkundliche Wege in die Regeneration

Schlafmangel und seine Folgen

Dr. med. Rainer Matejka

Dachte man einst, schlechter Schlaf führe lediglich zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit am Folgetag, so muss man nach heutigem Kenntnisstand von deutlich gewichtigeren Folgen ausgehen: Chronisch schlechter Schlaf begünstigt nachweislich Herzerkrankungen, Schlagan­fälle, Übergewicht, Diabetes Typ 2, Immunschwäche und verschlimmert die Schmerzwahrnehmung. Auch Depressionen, Angstzustände sowie Vergesslichkeit und Fatigue (chronische Müdigkeit) treten häufiger auf. Chronisch schlechter Schlaf erhöht zudem das Suizidrisiko. Gründe genug, um das Thema sehr ernst zu nehmen.

Polyneuropathie

Wenn Nerven nicht mehr mitspielen

Benjamin Hartlieb, Osteopath und Heilpraktiker

Es beginnt oft unscheinbar: ein Kribbeln in den Zehen, ein Taubheitsgefühl beim Anziehen der Socken, ein Brennen unter den Fußsohlen. Manche beschreiben ein „Ameisenkribbeln“, das nicht mehr verschwinden will. Was viele Betroffene zunächst für harmlose Durchblutungsstörungen halten, kann der Beginn einer Polyneuropathie sein – einer Erkrankung, bei der die peripheren Nerven nach und nach Schaden nehmen. Was hinter der rätselhaften Erkrankung steckt und wie Naturheilkunde, Akupunktur, Osteopathie und Mikronährstoffe den Betroffenen helfen können, weiß Osteopath und Heilpraktiker Benjamin Hartlieb.

Dünndarmfehlbesiedlung

Leiden Sie an SIBO?

Dipl.-Biol. Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Unklare körperliche Beschwerden können Menschen über Jahre belasten und ihnen die Lebenskraft rauben. Oft ist der Magen-Darm-Trakt betroffen: Blähbauch, Völlegefühl, Krämpfe, Unwohlsein, wechselhafte Stühle, Verstopfung, Durchfall, Schwindel, Kreislaufstörungen bis hin zu Schweißausbrüchen und Blutdruckanstiege können Symptome von SIBO sein, einer Fehlbesiedlung des Dünndarms.

Geschichte der Naturheilkunde

Heilmittelpfarrer Ludwig Heumann

Dr. Jürgen Helfricht, Medizinhistoriker

Unter den Geistlichen, die alternative Heilmethoden empfahlen, ragte ein katholischer Priester aus dem Königreich Bayern durch besondere Regsamkeit hervor. Berühmtheit erlangte Ludwig Heumann als Bauernfreund und in der Natur forschender „Heilmittelpfarrer“ mit eigener Firma. Zwei Unternehmen berufen sich noch heute auf ihn.

Singen, Summen, Schweigen

Wie Musik uns berühren kann

Mika Schöberl, Heilpraktiker

Wer einmal erlebt hat, wie dreißig Menschen in einem Raum, gemeinsam, einen einzigen Ton anstimmen, der weiß: Mit dem Wort „Entspannung“ ist hier nichts beschrieben. Der Ton steht im Raum wie ein anderer Anwesender – lebendig, präsent, greifbar fast. Die Schultern lockern sich, ja, aber es lockert sich auch etwas in der Brust, hinter dem Brustbein, wo sonst die stillen Verhärtungen sitzen. Die Augen werden ein wenig feuchter, und jemand lacht hinterher verlegen, als hätte er zu viel preisgegeben.

Was mir geholfen hat

Heilerde und Bakterien linderten Leaky-gut

Die Symptome ihrer Erkrankung sind so schwer zu deuten, dass Conny D. (Name von der Redaktion geändert) nacheinander mehrere Ärzte konsultiert, ohne ein konkretes Ergebnis zu erhalten. Sie will schon fast resignieren, als eine Ärztin schließlich die richtige Diagnose stellt: Frau D. leidet unter einem Leaky-gut-Syndrom. Jetzt kann eine geeignete Therapie in Angriff genommen werden.

Aus der ärztlichen Praxis

Bluthochdruck und Cholesterin mit Schüßler-Salz reguliert

Dipl.-Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das dem Körper regelmäßig zugeführt werden muss. Es wird über Lunge, Magen-Darm-Trakt und Haut aufgenommen. Ein Erwachsener verfügt über etwa 1,7 mg Chrom, das zur Regulierung des Blutzuckers, des Blutdrucks und des Fettstoffwechsels beiträgt. Dies wird im Fall von Selma F. (Name geändert) deutlich. Frau F. hatte mit ihren 56 Jahren reichlich Stress. Sie arbeitete als Verkäuferin auf dem Wochenmarkt und betreute drei Söhne im Alter von 14, 17 und 22 Jahren. Daher konnte Frau … weiterlesen

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