Staudensellerie

Die knackigen Stangen haben viel zu bieten

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der Staudensellerie (Apium graveo­lens var. dulce), auch Stiel-, Stangen- oder Bleichsellerie genannt, ist neben Knollen- und Schnittsellerie eine Kulturform des Echten Selleries aus der Familie der Doldenblütler. Er hat lange, fleischige Blattstiele und eine kleine Wurzelknolle. Die Blattstiele werden für Salate oder als Gemüse verwendet. Sie enthalten hohe Mengen β-Carotin und zeichnen sich durch ein feines Selleriearoma aus. Die knackigen und dabei zarten Stängel schmecken roh ebenso köstlich wie gekocht oder überbacken und haben so gut wie keine Kalorien. Staudensellerie … weiterlesen

Holunder

Schwarze Beeren für Genuss und Gesundheit

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Holunder (Sambucus nigra) wächst überall dort, wo Menschen wohnen. Er ist vielfach wild an Weges- und Waldrändern zu finden. Für die genussreiche Küche und zum Heilen hat er viel zu bieten. Im Frühjahr bringt er schneeweiße Blüten hervor, im Herbst schwarze, aromatische Beeren. Der Strauch kann bis zu 11 Meter hoch und bis zu 20 Jahre alt werden. Ihm wurden magische, beschützende Kräfte für Mensch und Tier zugesprochen. Seine Früchte sind rund, zunächst grün und im reifen Zustand tiefschwarz. Man … weiterlesen

Katys Küche: Leckeres für jeden Tag

Frühstückscrumble versüßt den Morgen

Katharina Döricht

Fast wie ein Dessert zum Start in den Tag mutet dieses Rezept an, das Ernährungstherapeutin Katharina Döricht in dieser Ausgabe des Naturarzt vorstellt. Da es aus lauter natürlichen Zutaten besteht und keinen industriellen Zucker enthält, gilt es als ein gesundes und vollwertiges Frühstück. Der Crumble schmeckt aber auch zu einer Tasse Tee am Nachmittag wunderbar.

Katys Küche: Leckeres für jeden Tag

Erfrischender Salat für heiße Sommertage

Katharina Döricht

Laut Ayurveda ist im Sommer Pitta-Zeit: Dieses Dosha (Konstitution) spiegelt sich in den heißen Temperaturen der Natur wider. Um Pitta auszugleichen, eignen sich vor allem Lebensmittel mit bitter-herber Geschmacksnote, z. B. Kichererbsen und insbesondere grüne Kräuter und Blattgemüse, die leicht kühlend wirken.

Nektarine

Sommerfrucht: Saftig und süß mit glatter Haut

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Nektarine gibt es bei uns erst seit wenigen Jahrzehnten, aber die eng mit dem Pfirsich verwandte Frucht wird immer beliebter. Die weißrosa blühenden Bäume gehören zur Familie der Rosengewächse, können bis zu 6 m hoch werden und sind äußerlich von Pfirsichbäumen nicht zu unterscheiden. Auch die Kerne des Steinobstes sehen aus wie die eines Pfirsichs. Im Gegensatz zum Pfirsich haben Nektarinen aber eine glatte Haut. Es gibt ca. 100 unterschiedliche Arten. Sie haben entweder gelbes oder hellgelbes Fruchtfleisch. Erst … weiterlesen

Algen als vielseitiges Küchentalent

Gemüse aus dem Meer

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Meeresalgen sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und Eiweiß – aber arm an Kalorien. Auch geschmacklich haben sie mehr zu bieten, als viele meinen und lassen sich ebenso einfach wie vielfältig in der Küche verwenden. Naturarzt-Autorin Dr. rer. nat. Bettina Pabel bringt Ihnen das Nahrungsmittel mit Zukunft näher.

Leckeres für jeden Tag: die besten Ayurveda-Rezepte

Frühsommergenuss Spargelsalat

Katharina Döricht

Knackig und frisch schmeckt der ayurvedische Spargelsalat, den Ernährungstherapeutin Katharina Döricht in dieser Ausgabe des Naturarzt vorstellt. Spargel ist ein beliebtes Frühsommergemüse. Da er so leicht verdaulich ist und eine entwässernde Wirkung hat, eignet er sich gemäß der ayurvedischen Lehre auch, um Kapha zu reduzieren.

Karotten

Vielseitige Wurzeln für Groß und Klein

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Karotte (Daucus carota subsp. sativus) wird je nach Region auch als Möhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe, Rüebli oder Wurzel bezeichnet. Man isst fast ausschließlich das Speicherorgan – die orangefarbene, gelbe oder violette Wurzel. Die Färbung geht auf Carotinoide, Anthocyane und Chlorophyll zurück. Karotten werden außer im Winter zu jeder Jahreszeit geerntet. Die zarten Früh- oder Bundmöhren mit Grün im Frühling, Wasch- oder Sommermöhren ohne Grün im Sommer und Herbst-, Spät- oder Lagermöhren, wenn es auf den Winter zugeht. Zum Aufbewahren von Bundmöhren … weiterlesen

Artischocke

Raue Distelknospen offenbaren zartes Herz

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Artischocke (Cynara cardunculus) ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Sie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Pflanze wird wegen ihrer essbaren Blütenknospen angebaut und als Gemüse verzehrt. Aufgrund ihrer verdauungsfördernden und cholesterinsenkenden Inhaltsstoffe war sie 2003 Arzneipflanze des Jahres. Die mehrjährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine etwa 40 × 80 Zentimeter große Blattrosette aus, ab dem zweiten Jahr wächst daraus ein bis zu zwei Meter hoher Stängel mit ein oder mehreren Blütenköpfen. Geerntet werden die … weiterlesen

Pfefferminze

Kühlendes Aroma für Speisen und Getränke

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Minze oder Pfefferminze (Mentha x piperita) ist eine Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Lippenblütler und wahrscheinlich durch Kreuzung verschiedener wilder Minzarten entstanden. Sie wurde erst 1696 in einem englischen Garten entdeckt. Durch Kreuzung sind weitere Unterarten entstanden. Man unterscheidet dunkelgrüne von hellgrünen Sorten. Am beliebtesten ist die dunkelgrüne Sorte Mitcham, die seit etwa 1750 in Mitcham bei London angebaut wird. Sie liefert ein geschmacklich hervorragendes Pfefferminzöl. Von anderen Minzen unterscheidet sich die Pfefferminze vor allem durch den … weiterlesen

Champignon

Beliebter Speisepilz ist ganzjährig genießbar

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Champignons (Agaricus sp.), auch Egerlinge genannt, sind sehr beliebte und aromatische Speisepilze. Man unterscheidet einige weltweit verbreitete Arten: Der Wiesen-Champignon erscheint von Mai bis September auf gedüngten Wiesen, Weiden oder an Waldrändern. Der braune Waldchampignon zeigt sich meist im Oktober in feuchten Nadelwäldern. Weitere essbare Champignon-Arten sind der Anischampignon, der Stadtchampignon und der Braune Champignon. Alle diese Pilze muss man selbst sammeln (Vorsicht! Sie sind leicht mit dem sehr giftigen Knollenblätterpilz verwechselbar!). Im Handel findet man fast ausschließlich den weißen … weiterlesen

Nährstoffe für scharfes Sehen

Augengesundheit und Ernährung

Tanja Schmitz, Heilpraktikerin

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass ihr Ernährungs- und Lebensstil auch die Gesundheit der Augen beeinflusst. Tatsächlich benötigt der komplexe Sehprozess viel Energie und eine gute Versorgung mit Nährstoffen. Welche Aspekte der Ernährung bei verschiedenen Augenerkrankungen besondere Bedeutung haben, erklärt Heilpraktikerin Tanja Schmitz.

Weißkohl

Vielseitig und äußerst gesund

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Weißkohl bzw. Weißkraut (Brassica oleracea convar. capitata var. alba) ist die bedeutendste Kohlart und ein klassisches Wintergemüse, entstanden vermutlich aus dem Wildkohl. Zwar kannten ihn schon die Römer, aber er gilt als urdeutsches Gemüse, weshalb die Engländer und Amerikaner die Deutschen spöttisch „Krauts“ nennen. Der feste, hellgrüne Kohlkopf ist botanisch gesehen ein gestauchter Sproß und entsteht im ersten Lebensjahr der Pflanze. Nach winterlicher Kälteeinwirkung entwickelt sich im zweiten Jahr eine Blüte. Es gibt verschiedene Sorten, die zu unterschiedlichen Zeiten geerntet … weiterlesen

Lebensmittelreste: Viel zu schade für die Tonne

Tipps und Tricks fürs Kochen ohne Abfall

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Die nachhaltige Küche liegt im Trend. Dazu gehört auch das Zubereiten von Speisen mit möglichst wenig Abfall durch Lebensmittelreste – zumal in vielem, was sonst im Mülleimer oder auf dem Kompost landet, noch eine Menge Geschmack und Inhaltsstoffe stecken. Ernährungsexpertin Dr. rer. nat. Bettina Pabel erklärt, welche schmackhaften Möglichkeiten der Resteverwertung von Obst und Gemüse es gibt und worauf Sie dabei achten sollten.

Banane

Krumme Früchte liefern Energie und Mineralstoffe

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Bananen (Musa) gehören im deutschsprachigen Raum sowie weltweit zu den am häufigsten verzehrten Obstsorten. Die etwa 70 Arten stammen fast alle aus dem tropischen und subtropischen Asien. Einige von ihnen bilden essbare Früchte. Man unterscheidet die für den Rohverzehr geeigneten Dessert- oder Obstbananen von den Koch- oder Gemüsebananen. Letztere sind in vielen tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, Afrikas und Asiens ein Grundnahrungsmittel und werden wegen ihres Gerbstoffgehalts nur gekocht verzehrt. Botanisch zählt die Banane zu den Beeren. Sie wächst an … weiterlesen

Besonders im Alter gefährlich

Mangelernährung und Untergewicht

Dr. med. Rainer Matejka

Manchen Menschen gelingt es einfach nicht, an Gewicht zuzunehmen; andere wiederum nehmen gar ab, ohne es zu wollen. Doch insbesondere im Alter kann ein schlechter Ernährungszustand schnell gefährlich werden. Welche Ursachen hinter der Mangelernährung stecken können und wie wichtig es gerade für Betagte ist, eine Vitalstoff-Unterversorgung zu vermeiden, erläutert Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka.

Weihnachtliches Festmenü

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Gemeinsames Essen schafft und festigt Gemeinschaften, konstatierte der Philosoph und Anthropologe Ludwig Feuerbach (1804 – 1872). Es entstehen Gespräche und Erinnerungen. Das trifft ganz besonders auf Weihnachten zu, wenn sich Familie und Freunde zu einem gemeinsamen Mahl treffen. Damit auch die, die in der Küche werkeln, etwas davon haben, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Für die Suppe röstet man am Vortag die Haselnusskerne und kocht die Grundsuppe. Dann erhitzt man sie nur noch vor dem Essen, fügt Gewürze und Sahne hinzu und … weiterlesen

Orthorexie

Vom Zwang, „richtig“ zu essen

Dr. jur. Thomas Hartl

Sich bewusst und gesund zu ernähren, ist ein sinnvolles Anliegen – vor allem, wenn man es gerne macht. Die Motivation spielt dabei eine entscheidende Rolle: Greift man ganz entspannt zu dem, was als gesund gilt, oder unterwirft man sich getrieben von Ängsten einem Essendiktat, das andere als heilsbringend anpreisen?

Haselnuss

Köstliche Nahrung für Gehirn und Körper

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana), auch Hasel- oder Haselnussstrauch genannt, gehört zur Familie der Birkengewächse. Der sommergrüne, mehrstämmige Strauch wird etwa fünf Meter hoch und bis zu 100 Jahre alt. Haselsträucher haben die letzte Eiszeit überstanden, waren in der mittleren Steinzeit sogar das in Europa dominierende Gehölz und wachsen heute in lichten Wäldern, an Waldrändern und Feldhecken. Aus den feinen Zweigen wurden und werden Wünschelruten geschnitten, mit denen Wasseradern sowie Erdstrahlen aufgespürt werden können. Die Hasel blüht im Februar/März vor … weiterlesen

Petersilienwurzel

Unverwüstliches Aroma für jede Suppe

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Petersilienwurzel (Petroselinum crispum subsp. tuberosum), auch Knollenpetersilie oder Wurzelpetersilie genannt, ist eine Verwandte der Petersilie mit verdickter, länglicher, spitz zulaufender Rübe. Die Blätter ähneln denen der glatten Schnitt-Petersilie, werden jedoch größer. Sie können wie diese zum Würzen verwendet werden. Die Petersilienwurzel ist weiß mit brauner, quer verlaufender Ringelung und weißem Fleisch. Sie sieht der Pastinake zum Verwechseln ähnlich. Man kann sie lediglich am Geruch und an der Form des Blattansatzes unterscheiden: Bei der Pastinake ist die Stelle, an der … weiterlesen

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